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Althuriak
Erster Eindruck:
Seeehr nett kann ich hier nur sagen. Das Album hat mich von anfangan in seinen
Bann gerissen. Melancholischer Deathmetal im Stile von ( nicht wie !!! ) Opeth
mit Tracks, die auch gut und gerne mal an der 10-Minutenmarke kratzen - und das
natürlich ohne langweilig zu werden.
Highlights auf dem
Album :
-Ich bin echt begeistert.
Die vier Jungs spielen das Album mit einer gewaltigen Energie, dass man in
Trance verfällt, wenn man sich die Tracks mal ein wenig lauter zu Gemüte führt.
Man spielt hier mittels der künstlerischen Mittel mit den Gefühlswelten. Von
"himmelhochjauchzend ( nicht euphorisch gemeint )bis zu Tode betrübt".
sprich ... in dem einen Moment haut man nur so in die Instrumente ( ohne im
"Draufgedresche" zu landen ) und dann geht man es mal wieder ruhiger
an ( um nicht zu sagen schleichend ). Und das alles in einer wunderbar
melodischen Art und Weise - wilkommen im Unstraight Deathmetal.
-Im Grunde genommen hat hier jeder Protagonist seinen Charme. Es gibt hier zwei
Stimmen. Einmal eine cleane und dann noch eine tiefe ( gegrowlte ) Stimme, die
mehr oder minder gleiche parts übernehmen. Beide wissen zu entzücken, da sie
wunderbar die Emotionswelt wiederspiegeln können. Somit werden die doch sehr
komplexen und auch nachdenklichen Texte sehr gut untermalt. Aber auch das
Gitarrenspiel klingt sehr sauber und gekonnt - an Solis wird auch nicht gespart
( besonders das in Track #3 am Ende hat mir gefallen ). Und dann noch der
drummer ... herlich ^^. Man merkt einfach, dass hier jeder der Jungs schon
ordentlich Übung hat ( oder einfach nur Talent ). Man spielt hier halt einfach
in einer höheren Ebene. Und am geilsten ist meines Erachtens "The
Awakening".
-Auch von der Qualität des Erstlingswerk bin ich echt überrascht. Es ist in
einer erstaunlich ordentlichen Qualität ( produktionstechnisch gesehn ).
-Aber nicht nur instrumental hebt man sich hier merkbar von der Masse ab. Auch
textlich geht es hier in Richtung kleinerer Geschichten. Obwohl ich kaum glaube,
dass ein Mensch soviel Leid erleben kann ( klingt ja fast alles recht traurig ),
bin ich von den Texten doch recht angetan, da sie sprachlich doch einiges zu
bieten haben. Ob die band allerdings selber mit soviel Problemen konfrontiert
ist, weiß ich nicht. Wenn doch, dann haben sie echt zu knabbern. Dadurch, dass
man sich gesanglich keine Rhythmen vorgibt, hat man textlich hier relativ freie
Hand gehabt, ohne auf die Rhytmik achten zu müssen. Hat mir trotz der Thematik
sehr zugesagt.
-Ganz am Ende der Scheibe gibt es noch ein kleines chorusartiges Schmankerl (
man muss die Scheibe nach 'the rriddle' noch ein wenig laufen lassne ). Das
Thema wurde bereits im Track 'Amok' aufgegriffen, wenn man mal genauer hinhört.
Klingt ordentlich, obwohl ichs gerne noch ein bischen ausgebauter gesehen hätte.
Was mich nicht so
beeindruckt hat:
-So gut die cleane Stimme auch
immer wieder ist. An manchen Stellen auf dem Album ist sie mir einfach zu hoch für
das Genre ( da muss man, denk ich, noch ein bissl dran drechseln ). Im Track
'Release' hat man sich auch dahingehend verhauen, da man nur eine Stimme zum
Einsatz kommen ließ - wo doch gerade die beiden Stimmen zusammen immer erst
richtig überzeugen. Somit finde ich, ist das dies "der schlechteste"
( wenn man das hier so nennen kann ^^) song auf dem Album ist.
-Naja...was soll ich sagen...ein Cover ist auch noch auf dem Album vorhanden - 'The
Roddle'. Das klingt zwar von den Instrumenten genretypisch gut umgesetzt, aber
die sonst fette Stimme passt hier einfach wirklich nicht hin. Das klingt einfach
nicht - obwohl die Idee nicht schlecht war.
Fazit:
-Das Album hat mir bis auf
einen Song ( und das Cover ;) eigentlich seeehr gut gefallen. Weil die Lieder
einfach immer wieder an musikalische Kunstwerke erinnern. Die Spielweise ist
sehr ausgefeilt und die Stimmen passen auch mit einer kleienen Abstufung voll
ins Konzept. Aber man muss auch sagen, dass das Album ihr Erstlingswerk ist und
dahingehend ist das schon ne echt ordentlich Leistung. Also hier sollte man auf
jeden Fall mal reinhören - meinen Segen haben die Jungs.
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