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Metalglory.de:
DEVIATED PRESENCE aus Bochum spielen progressiven melodischen Death Metal und wer jetzt nicht weiterliest, hat selbst schuld. Denn die Band versteht es ganz ausgezeichnet den Spirit von Bands wie SADUS, WATCHTOWER oder auch MEKONG DELTA in sehr eigenständige zum Teil über 10-minütige äußerst komplex arrangierte Songgebirge einfließen zu lassen und schafft es hierbei spielend einen eigenen unverwechselbaren Sound zu kreieren.
70er-Jahre Prog-Rock ist auf dem vorliegenden Album ebenso herauszuhören wie moderner Metal des 21. Jahrhunderts. Das ist zwar nicht unbedingt innovativ, aber sehr professionell gemacht und überzeugend dargebracht, so daß diese Scheibe insgesamt einfach nur großen Spaß macht und auch nach einem Dutzend Durchläufe immer noch etwas Neues zu bieten hat und an allen Ecken mit irgendwelchen Licks, Breaks oder anderen Gimmicks und Überraschungen aufwartet.
Überraschenderweise stellen weder die überlangen Songs noch die 1 1/4-stündige Gesamtspieldauer des Albums ein Problem dar – zu kurzweilig und abwechslungsreich sind die Tracks auf „Eerie Sphere“ gestrickt.
Die Band und ihr Schaffen ist auch nach langem Überlegen nicht so einfach mit einer anderen Combo zu vergleichen ... eigentlich fällt mir dabei nur OPETH ein, aber auch nur wegen der Insgesamt-Attitüde; OPETHs Musik klingt ja doch wieder ganz anders ...
Anspieltip ist das vierte Stück, ‚Hope’, welches ein ganzer Kosmos für sich ist – schnellere Passagen wechseln sich ab mit beschaulichen ruhigen, ja lyrischen Versatzstückchen, in welchen phasenweise rein akustisch zu Werke gegangen wird.
8 Punkte für eine der erfreulicheren Newcomer-Bands aus der letzten Zeit.
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